Mal wieder Produkt-Design

[Trigami-Review] Ab und an schaut man auch mal über den grafischen Tellerrand und entdeckt meistens im Produkt-Design einige schöne Sachen. So geschehen nun mit der speziellen Concept Cars Homepage von Mazda. Mein persönlicher Favorit ist der Mazda Taiki, irgendwie eine Mischung aus Mercedes E, Audi R8 und irgendetwas was ich noch nicht kenne:

Ich glaube ich würde dieses Fahrzeug allein schon wegen der Bremslichter haben wollen:

Besonders interessant ist die Ausage des Design Teams, die eine Art Design DNA – von der Natur inspiriert ist – erschaffen haben. Wäre ja nicht das erste Mal das die Natur grade bei Automobilen relativ viel Einfluß oder eher gesagt Vorbild ist.

Jede Menge weitere Fotografien des Mazda Taiki findet man über die Google Bildersuche, darunter auch einige hochauflösende die man privat als Wallpaper nutzen kann.

Nachdem ich nun noch ein wenig recherchiert habe, gibt es nun noch zwei Videos über den Mazda Taiki zu sehen:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SYUTfFtQZM8[/youtube] [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=k1do1Ihk4co[/youtube]

Der genaue Wortlaut sieht folgendermaßen aus:

Um eine neue optische Identität für Mazda zu schaffen, verdichtete das Mazda Design-Team wichtige Kernwerte der Marke und des Markenerbes zu zukünftiger Design-DNA.

Was ist unter Design-DNA zu verstehen?
So wie die menschliche DNA den genetischen Code eines Menschen enthält, so bezeichnet die Design-DNA jene grundlegenden Komponenten, die ein Fahrzeug unverwechselbar machen. Sie stellt sicher, dass ein Fahrzeug optische Charakteristika mit anderen Fahrzeugen der gleichen Familie teilt und sich zugleich von anderen Marken und Produkten unterscheidet. Es sind die optischen Merkmale, die eine Familie von Fahrzeugen verbindet – in diesem Fall das, was einen Mazda wie einen Mazda aussehen lässt.

Die Komponenten der Mazda Design-DNA
Üblicherweise gehören zu diesen Komponenten Aussehen und Form des Kühlergrills, die Dachlinie, die Form der Frontscheinwerfer und die Gestaltung der Rückleuchten. Auch eine Blechfalte in der Karosserie, die Form eines Fensters oder ein ungewöhnliches Rad-Design kann die Markenzugehörigkeit eines Fahrzeugs belegen. Bei fachmännischer und gewissenhafter Ausführung sollte die Kombination dieser wesentlichen Bestandteile zu einer Vielzahl einzigartiger und unverwechselbarer neuer Fahrzeuge führen. Ziel ist es, eine Familie schöner Fahrzeuge zu schaffen, die alle für sich genommen unterschiedlich und doch als Mazda zu erkennen sind.
In den letzten 3 Jahren haben die Mazda Konzeptfahrzeuge nicht weniger als 4 Design-Preise gewonnen.

Leider kommen viel zu selten solche Concept Cars in die Serienproduktion, egal auf welcher großen Automobil Ausstellung, immer wieder gibt es dort sehr atembraubende Modelle!

Neben dem Design, sind natürlich auch die technischen Details sehr interessant und wichtig heute. Klimaschutz, Kraftstoffpreise und Sicherheit stehen dort an erster Stelle, danach kommt erst die Rafinesse und Dinge wie die Aerodynamik. Doch was sollte man von solchen Fahrzeugen in Anbetracht solcher Punkte realistisch erwarten? Solange es sich hierbei um keine Serienfahrzeuge handelt, sollten es Spaßmobile bleiben, die ruhig nur einen alitären Kreis zur Verfügung stehen. Einfach mal einen solchen Augenschmaus gelegentlich zu sehen, ist doch schon etwas sehr Feines. Ich finde das Konzept des Mazda Design Teams sehr interessant und bin gespannt was uns in Zukunft dort noch erwarten wird. Zumindest kannte ich bisher keine ähnliche Seite auf der man sich solche Autos beziehungsweise Studien anschauen kann.

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