Motion-Design: Typefaces give us signals
Dienstag, 30. Juni 2009Written by Mike Croft, featuring Erik Spiekermann; produced by Alphabeat & Parson Research
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Written by Mike Croft, featuring Erik Spiekermann; produced by Alphabeat & Parson Research
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Oder wie es im englischem heißt “RTL 2 it’s fun.“, denn so lautet der neue Slogan und offensichtlich auch das Motto des kleinen Bruders aus dem Hause RTL. Ab kommenden Wochenende wird RTL 2 mit einen neuen OnAir-Design und entsprechend neuen Konzept auftreten und sich auf das Thema Spaß fokusieren. Somit wurde natürlich auch am bisherigen RTL 2 Logo geschraubt und dieses entsprechend überarbeitet.

Spontan gefällt es mir besser, da es wieder kompakter geworden ist, doch wie so oft finde ich auch hier mein persönliches Haar in der Suppe. Es wirkt wie das Pausenzeichen, jetzt erst recht, spätestens bei der 3D Variante ist die Knopf-Anmutung gegeben. Ebenfalls stimmt etwas mit der Typo nicht, sie scheint nach rechts auslaufend schlanker zu werden und die Spationierung wirkt auch komisch.
Hingegen ist der neue Claim, der auch als eigenständige Wortmarke entwickelt wurde, typografisch viel angenehmer. Ich finde er wirkt sehr gut und ist dennoch durch seinen kompakten Satz dynamisch.

Besonders schön sind die Anwendungen, die man dank eines gut bestückten Pressebereichs bei RTL 2 begutachten kann, denn diese spiegeln wirklich das wieder, was mit dem neuem Slogan vermittelt werden soll.

Das einzige was ich grade nicht so ganz nachvollziehen kann, ist das Smiley Konstrukt des RTL 2 Logos:

Wie auch immer nun ist RTL 2 klarer fokusiert, endlich dort angekommen wo der Zuschauer es immer positioniert hat? Ich glaube schon, auch wenn einige aktuellen Formate nicht 100% in die neue Aussage des Senders paßen, so ist der Großteil dort nun noch besser aufgehoben als bisher.
Ausführliche Informationen zur neuen Strategie und Programmgestaltung kann man hier nachlesen:
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… das Design Tagebuch von Achim Schaffrinna aus Hannover, das gestern mit dem diesjährigen Grimme Online-Award in der Kategorie Wissen und Bildung ausgezeichnet wurde. Auszeichnungen im Design-Bereich sind zwar nichts besonderes, aber das es ein echtes Design-Fachblog endlich mal geschafft hat, freut mich persönlich um so mehr. Allein schon weil ich regelmäßig verfolge welche neuen Beiträge im Design Tagebuch erscheinen und was so in den Kommentaren dazu geschrieben wird.
Ich finde es wurde auch endlich mal Zeit dieses Blog und seinen Macher auszuzeichnen, denn meiner Meinung nach gibt es im deutschsprachigem Raum nichts vergleichbares mit einer solchen Qualität und konstanten Berichterstattung.
Herzlichen Glückwunsch :)
Mit der bald erscheinenden neuen Version 10 beziehungsweise X (ja genau, ein Versionssprung), des Apple Quicktime Programms, gönnt sich Quicktime eine Angleichung des Logos an die aktuelle Anmutung von Snow Leopard. Zu lang scheint wohl das traditionelle Q von Quicktime ein Eigenleben geführt zu haben, denn anders kann ich mir diesen Schritt nicht erklären. Geht doch Mircrosoft mit seinen Windows Media Player nach und nach getrennte Wege, allein schon wegen den Regulierungsbehören, macht Apple nun das Gegenteil, zumindest visuell, mit seinen standard Mediaplayer.

War das alte Logo noch relativ gut als Q zu verstehen und mit seiner angedeuteten Uhr, beziehungsweise Zeiger, auch als schöne Symbolik für das Abspielen eines Films oder Tons passend, ist das Neue ein wenig zu abstrakt geraten und kann, wenn man es negativ interpretiert, auch als Ausschalter verstanden werden – schaut euch mal das Symbol auf einer beliebigen Fernbedienung an!
Bei Brand New kann man sich die visuelle Geschichte des Quicktime Logos anschauen und weitere Informationen nachlesen.
Werwolf! Oder die Wolfskinder und ähnliches kam mir in den Sinn, als ich die Arbeiten von Erik Sandberg zu seiner Portrait Reihe Hairy Children gesehen habe. Genau deswegen werden seine Arbeiten nicht umsonst als kontroverse Kinderprotraits bezeichnet. Diese Arbeiten sind schon mehr als speziell, für die einen eventuell abstossend, für die anderen einfach faszinierend, doch auf jedenfall eine Erwähnung wert!

Die Ausstellung der Hairy Children von Erik Sandberg, findet vom 10. Juli bis 30. august in der Johanssen-Gallery in Berlin statt.
Erik Sandberg
“Dem Glanz und Sog der Celebrity-Magazine und der Populärkultur kann sich keiner so leicht entziehen, erst recht nicht in der Glitzerwelt von Los Angeles. Erik Sandberg hält dieser Welt den Spiegel vor uns verdeutlicht die Auswirkungen der Pop-Industrie in seinen kontroversen Kinderportraits. Seine Ideen bezieht er aus dem Alltäglichen. Beobachtungen, Berichte in den Medien oder eine Sammlung persönlicher Fotos und Snapshots dienen ihm als Inspiration. Seine Arbeiten kommentieren den Alltag, begegnen ihm mit suptilem Humor und grellen Farben; stets mit dem Ziel, dem Betrachter Interpretationsspielräume zu eröffnen.
Sandbergs Arbeitsweise gleicht mathematischen Experimenten. Unterschiedlichste Bildelemente – Fotografien, Siebdrucke, Malerie, digitale Verfahren – werden zusammengefügt, übereinander gelegt und weite getrennt, um am Ende zu sehen, ob die Gleichung aufgeht.
So vielfältig und experimentierfreudig wie Erik Sandbergs Kunst ist auch sein Lebensweg. Der ehemalige Kinderschauspieler, gelernte Kfz-Mechaniker und diplomierte Künstler erhielt mehrere Medaillen der “American Society of Illustrators! für seine Arbeit als Illustrator und unterrichtet seit 2006 Druckgrafik an den Universitäten in Pasadena und in Northridge, Kalifornien. ” Quelle Johanssen-Gallery

Am kommenden Freitag, den 5. Juni sendet der Nachrichtensender n-tv exklusiv und als Deutschlandpremiere den Dokumentarfilm HOME – Das ist unsere Erde von Yann Arthus-Bertrand ab ca 21:00 Uhr auf n-tv.
Man darf gespannt sein, denn was man bisher von Yann Arthus-Bertrand gesehen hat waren durchweg spektakuläre und atemberaubende Fotografien und Filmaufnahmen unseres Planeten!
Update
Bei Standbild habe ich ein kleines ReView zu Home verfasst.