Archiv für Januar 2010

Intermix Logo & Plakat Kampagne

Sonntag, 31. Januar 2010

Die Modekette Intermix präsentiert sich ab Anfang Februar mit neuem Logo und startet gleichzeitig auch eine neue Werbekampagne. Intermix zeichnet sich dadurch aus, das ständig neue Teile und Kollektionen von innovativen Mode-Designern aus der ganzen Welt (international mixed) ins laufende Sortiment aufgenommen werden. Dadurch ist Intermix auch auch bei vielen Prominenten sehr beliebt.

Intermix Logo

Das neue Logo wirkt viel eleganter und modischer, hätte man das alte Logo auch für Health Care Produkte verwenden können ist das neue eindeutig im exklusiveren Segment einzureihen. Die schlichte und elegante Wortmarke, die nun keine Bildmarke mehr benötigt, wird voraussichtlich auch in den Intermix Boutiquen den bisherigen knalligen Style ersetzen.

Ich muss zugeben, das die aktuelle Gestaltung der Intermix Kampagne mir mehr zusagt, als die neue. Denn die kalligraphischen Plakatmotiven mit ihren bunten Farben und schönen Illustrationen der Frauen, sind definitiv ein Hingucker gewesen. Die neuen Motive passen zwar sehr gut zum neuen Logo und strahlen auch eine gewisse Dynamik aus, sind aber im Direktvergleich schon fast langweilig.

Intermix Plakat Kampagne

Besonders beeindruckend finde ich die Fahrzeuggestaltung der alten Intermix Kampagne.

Intermix Van alte Kampagne

Intermix: Homepage Blog Facebook Twitter

This American Life Logo

Donnerstag, 28. Januar 2010

Ich bin ja generell ein Fan von typografischen Logos, doch wenn eine gewisser Hype die Gestaltung dieser Grafiken beeinflusst und zwar in einen nicht so optimalen Sinne, dann funktioniert es einfach nicht. So geschehen aktuell mit dem neuen This American Lifa Logo, das sich mehr liest als This Amer I Can Life – Hallo Obamanie.

This American Life Logo

Neben den oben erwähnten Problematik, ist das Logo eigentlich ganz hübsch, doch auch dies ist ein Problem. Denn hübsch funktioniert halt immer noch nicht, besonders wenn es offensichtlich bessere Alternativen gab, die man hätte auswählen können.

Interface-Design in Filmen

Mittwoch, 27. Januar 2010

Im bekannten Basic Thinking Blog gibt es heute einen schönen Artikel zum Thema Interface-Design, speziell im Bereich Filme. In diesem Zusammenhang wird auf ein Interview bei npr mit dem Interface-Designer Mark Coleran, der sich selber als Visual Designer bezeichnet, hingewiesen.

Screenshot Interface Deja Vu

Er hat unter anderem für folgende bekannte Kinofilme entsprechende Interfaces gestaltet:  xXx, LaraCroft: Tomb Raider, Die Bourne Identität, James Bond: Der Tag ist nicht genug, Domino, Spy Game oder auch Deja Vu.

Fashion for Haiti

Dienstag, 26. Januar 2010

Amerikanische Mode-Designer haben sich zusammengeschlossen um mit dem Erlös der Verkäufe des neuen Fashion for Haiti T-Shirts, die Erdbebenopfer von Haiti finanziell zu unterstützen. Der Verkauf der gestalteten T-Shirts wird am 12. Februar beginnen.

Fashion for Haiti

Der Erlös von 25 US $ pro T-Shirt wird in den neu gegründeten Clinton Bush Haiti Fund einfließen und von dort aus koordiniert und vor allem kontrolliert verteilt.

Quelle

Roosevelt University Logo

Montag, 25. Januar 2010

Wenn eine etablierte Universität sich von ihrem staubigen Image lösen will, klappt dies nicht immer. Doch die Roosevelt University in Chicago, hat dies einfach mal zusätzlich mit der Neugestaltung ihres, nennen wir es auch mal, Logos versucht.

Roosevelt University Logo

Und erneut kann ich mit Freude behaupten, das es wohl endlich soweit ist und sich in allen Bereichen die Leute trauen mal etwas komplett Neues zu gestalten. Denn auch dieses Logo bricht komplett mit dem Alten und es verbleibt nur der grüne Farbton, der auch noch in seinem Tonwert variiert. Allein schon durch das neue Roosevelt University Logo, lässt die Lehranstalt in einen modernen Licht erstrahlen. Doch wie sollte es auch anders sein, trotz allen Lobs, stellt sich mir die Frage, warum man diesen Stil des R’s gewählt hat. Denn es wirkt ein wenig wie umgeknicktes Papier, mit dem 45° Falz.

Was natürlich der Universität und ihrem Erscheinungsbild nun sehr gut tut, ist schlicht weg die Lesbarkeit. Hatte man bisher doch einige Schwierigkeiten die Schrift im Emblem zu lesen, wenn man das Logo noch nicht kannte, wird dies nun auf den ersten Blick ersichtlich und man weiß woran man ist.

ClickandBuy Logo

Samstag, 16. Januar 2010

Das bekannte Online-Bezahlsystem ClickandBuy gönnt sich ab Ende Januar einen kompletten Marken-ReLaunch. Ein neues Logo und ein neues Web-Portal sind entwickelt und gestaltet worden. ClickandBuy gibt es seit 1999 und so könnte man annehmen, das dies passend zum 10-jährigen Jubiläum in Angriff genommen wurde, doch wie wird dieser Wechsel von den Kunden aufgenommen werden?

ClickandBuy Logo

Das bisherige Logo wurde so gut wie völlig neu gestaltet, das einzige was geblieben ist ist die Hervorhebung der drei Worte in der Wortmarke. Ansonsten sind auch die zwei Versalien C und B verschwunden. Des Weiteren hat man es gewagt von sehr klassischen Farben für Bezahlsysteme, nämlich Blau und Rot (z.B. Electronic Cash) auf  Orange und Grau zu wechseln. Schlimmer finde ich persönlich das die bisherige, sehr eindeutige Bildmarke mit dem eindeutigen Cursor, der wohl auf etwas klickt, völlig verschwunden ist und nun durch ein nicht wirklich so starkes Symbol-Konstrukt ersetzt wurde. Die neue Bildmarke kommt mir zwar bekannt vor, doch leider fällt mir gerade nicht ein, wo ich diese schon gesehen habe.

ClickandBuy Web-Design

Im Zuge des ReLaunch wurde wie gesagt auch ein ReDesign der Web-Site vorgenommen, eine Vorschau kann man sich unter www.einfach-online-bezahlen.de anschauen.

Generative Gestaltung

Freitag, 15. Januar 2010

Ich bin heute im Fontblog auf ein durchaus interessantes Buch gestossen, das allein schon durch seine paar Beispielseiten Lust auf mehr macht. Das neue Buch des Hermann Schmidt Verlages aus Mainz, Generative Gestaltung von Hartmut Bohnacker, Benedikt Groß & Julia Laub, präsentiert beeindruckende Ergebnisse des sogenannten Processing:

Buch Generative Gestaltung

Mit den Möglichkeiten von Programmiersprachen wie »Processing« geht ein Paradigmenwechsel im Design einher: Die Rolle des Gestalters erstreckt sich nicht mehr nur auf den eigentlichen formalen Gestaltungsprozess, er wird vielmehr auch zum Programmierer seiner dynamischen digitalen Werkzeuge. Die Programmiersprache wird zum Entwurfsmedium. Sie nutzt Abstraktionsmuster zum Generieren neuer visueller Welten. Dieses Buch vermittelt die Grundlagen zum Entwickeln komplexer Visualisierungsstrategien, zeigt, wie diese programmiertechnisch umsetzbar sind und legt den Grundstein für ein neues, zeitgemäßes Entwerfen. Mit vielen Best-Practise-Beispielen macht es Lust auf gestalterische Entdeckungsreisen …

  • Broschiert: 500 Seiten
  • Verlag: Schmidt Hermann Verlag; Auflage: 1., Erstauflage (15. November 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3874397599
  • ISBN-13: 978-3874397599
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 21 x 4,2 cm
  • Preis: 75,00 EUR
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