Schwarzfahren lohnt nicht

Bla bla, denkt sich nun bestimmt einer, wie oft hat man schon entsprechende Schilder und Kampagnen dazu gesehen. Doch haben diese einen wirklich davon abgehalten ohne Fahrschein zu fahren? Ich denke nicht, selbst wenn man schon mal ein entsprechendes Bußgeld bezahlen musste, irgendwann macht man es wieder. Der notorische Schwarzfahrer ist egoistisch, ihn interessiert es nicht das er dazu beiträgt das Fahrtkosten erhöht werden müssen, weil ein nicht zu unterschätzender Prozentteil nicht bezahlt.

Doch warum wurde bisher nicht das eigentliche Problem des Schwarzfahren in besagten Hinweisen beziehungsweise Kampagnen erläutert. Ein meiner Meinung nach so schlagkräftiges Argument, was bestimmt viele Schwarzfahrer zum umdenken bringen könnte und zwar die, die eigentlich das Geld für einen Fahrschein übrig haben! Durch einen Beitrag gestern in der Sendung Exklusiv auf RTL, wurde ein kurzes feines Detail angesprochen:

Wer keinen Fahrschein erwirbt oder einen gültigen Fahrschein besitzt, ist nicht versichert!

Hat sich darüber schon mal einer Gedanken gemacht? Was passiert, wenn zum Beispiel der Bus stark abbremsen muss und man so unglücklich hinfällt das man sich was bricht. Oder im Sitzen sich den Kopf kräftig stößt und eventuell ein Gehirnerschütterung davon trägt? Als zahlender Fahrgast, gibt es damit keinerlei Probleme, die Versicherung des Beförderungsunternehmen übernimmt alle Kosten. Doch was ist mit den Schwarzfahrern, diese haben keinerlei Anspruch auf diesen Versicherungsschutz und die eigene Krankenkasse springt in diesen Fall auch nicht ein, da regulär die Versicherung des Beförderungsunternehmen haftbar wäre. Ergo, je nach Verletzung hat man dann ein viel größeres finanzielles Problem als das Fahrtgeld was man hätte wortwörtlich in seine Gesundheit investieren sollen!

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