02. Mai 2012 10:05 Uhr
Es ist kein Jahr her, als ich bereits über das neue LinkLift Logo einen Beitrag verfasste. Heute habe ich entdeckt, das sich erneut ein Wechsel bei LinkLift ergeben hat. So schrieb ich unter anderem damals: “… Nur so ganz rund wirkt das neue LinkLift Logo noch nicht, das dunkle Grün, die neue Bildmarke und die Typografie sehen nicht ganz so ausgereift aus. …” – und anscheinend waren auch nicht alle bei LinkLift damit zufrieden, denn mittlerweile präsentiert sich das aktuelle LinkLift Logo folgendermaßen:

Retro! 50er oder 60er Jahre Stil kommt mir in den Sinn und meine erste Assoziation ist durchaus positiv. Es sieht hübsch aus und aktuell irgendwie auch modern, die Wortmarke wurde soweit beibehalten und ein wenig “gepimped” ein Since 2006 und Emblem- beziehungsweise einfach Schildanmutung runden den neuen Logoauftritt ab. Dennoch bleibt einem im Hinterkopf, warum der erneute “Wechsel” des Logos – was hat nicht funktioniert? Die Farbe Grün ist auch komplett verschwunden und man hat sich an einen schlichten schwarzähnlichen Ton bedient.
Sehr schön funktioniert es besonders mit der neuen Homepage, die den neuen Stil schön und klar aufnimmt und sich somit sehr zeitgemäß präsentiert:

Der LinkLift Facebook Auftritt scheint auch relativ neu zu sein, zumindest soll der Beitritt am 30. März gewesen sein und dort präsentiert sich das neue Logo in einen Olivton.

Von offizieller Seite konnte ich nur folgenden Blogeintrag finden:
Today we left our 80s image behind, along with the leather studs, spandex and Bowie DVDs (actually, those can stay) and brought a new face to the world.
Speaks for itself: linklift.co.uk / linklift.net
More on our extreme makeover soon.
…
Und eine weitere Logo Variante, die nicht auf der primären Publisher Seite zu finden ist, sondern auf der für die potenziellen Auftraggeber:

So langsam wird das Bild leider wieder klar und die konsequente Gestaltungslinie scheint immer noch nicht gefunden …
Insgesamt wirkt alles frischer und durchdachter als beim letzten Mal, dennoch immer noch nicht ganz stimmig. Vielleicht finde ich noch weitere Informationen dazu oder ihr schreibt was in die Kommentare.
Tags: bildmarke, corporate-design, redesign, wechsel, wortmarke
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22. April 2012 11:04 Uhr
Das hört sich doch sehr schmackhaft an:
“Die Zukunft des Essens — Neue Esskultur und Design Esskultur ist für viele Designer derzeit ein großes Thema: So wie Gourmet-Köche neue Strömungen der Kulinarik definieren, experimentieren Designer und Künstler mit Formen, Ästhetiken und Gewohnheiten, um eine zeitgemäße Esskultur zu entwickeln. Vom gewohnten Mittagessen über neue Produkte bis hin zum spektakulären Dinner entstehen entlang der Idee, dass es eine neue alltägliche Kunst des Essens geben muss, spannende Projekte.
Das Taste Festival, das vom 1.-10. Juni 2012 zum ersten Mal in Berlin stattfindet, präsentiert 30 internationale Designer, Künstler und Kuratoren sowie große und kleine Produzenten mit ungewöhnlichen Projekten aus dem Grenzbereich zwischen Design und Kulinarik.
Das Direktorenhaus an der Spree, in Berlin-Mitte unweit des Alexanderplatzes, verwandelt sich in den 10 Tagen des Festivals in eine Wundertüte zukünftiger Geschmackswelten und der Sinne. Organisiert wird das Taste-Festival von Pascal Johanssen und Katja Kleiss, den Initiatoren der Illustrative und Gründern des Direktorenhauses.”

Wer oder was ist das Direktorenhaus?
“Seit Juni 2010 ist das Direktorenhaus ein neuer Anlaufpunkt für die Kunst- und Designszene Berlins. Hier präsentieren sich international renommierte Designer und Künstler der Öffentlichkeit.
Als experimentelle Direktiven mit sozialen Bezügen bilden die Projekte im Direktorenhaus eine Plattform, die mit den Vorurteilen der Besucher spielt und gewohnte Grenzen durchbricht.
Die Initiatoren des Direktorenhauses bewegen sich bewusst zwischen den Grenzen freier und angewandter Kunst und führen die Debatte „Was ist Kunst, was ist Design?“ in wechselnden Ausstellungen fort.”

Veranstaltungsdetails
- Taste Festival Berlin — 10 Days of Food and Creativity
- Berlin, 1 – 10 Juni 2012
- Direktorenhaus, Am Krögel 2, 10179 Berlin
- Tickets ab 13,50 €, Studenten 8,00 €
weitere Informationen
Tags: ausstelllung, Ereignis, illustration, illustrative, veranstaltung
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01. März 2012 12:03 Uhr
Seit einigen Wochen wurde die Werbung rund um den MONOQI Design Shop in allen relevanten Kanälen, meiner Meinung nach, sehr erfolgreich betrieben. Und so konnte auch ich, mich nicht davon lossagen und hab auch mit Spannung die Eröffnung des Online Shops erwartet. MONOQI schreibt über sich selber folgendes:
MONOQI steht für Design-Leidenschaft und außergewöhnliche Produkte von herausragenden Designern aus der ganzen Welt. Diese Produkte machen wir unseren Mitgliedern zugänglich – exklusiv und zum Freundschaftspreis.
Wir als junges internationales Team aus Berlin sind getrieben von der Überzeugung, dass Online-Shopping mehr Spaß machen soll. Deswegen revolutionieren wir klassische Shopping-Erlebnisse: Wir verbinden herausragende Designer und deren Produkte mit einer Community von Design-Liebhabern zu einer gewinnbringenden Einheit. Und geben dabei den Designern ein Gesicht und eine Stimme.
Unser Team teilt seit jeher die Begeisterung für die Form, die Funktion und die Freude von Alltagsgegenständen. Egal aus welchem Design- oder Internetumfeld wir kommen. Das vereint uns.
Wir haben gerade erst angefangen – und wir finden es äußerst spannend zu erleben, wie sich MONOQI täglich entwickelt. Wir freuen wir uns, wenn Du dieses Erlebnis mit uns teilst.
Ich bin in der Regel sehr zurückhaltend bei solchen Plattformen und sehr oft werde ich primär durch die Plattform an sich abgeschreckt, doch wie sollte es auch anders sein, diesmal funktioniert alles.
Schon sind wir beim Thema, das Logo von MONOQI finde ich sehr ansprechend und es drückt auch eine gewisse Eleganz und zeitgemäße Gestaltung aus. Es wirkt schon ein wenig wie ein Mode-Label und erreicht somit auch die Wirkung die es haben soll.

Zum Glück ist auch der Rest der Website sehr schön gestaltet und gibt den exklusiven Produkten, den Raum den sie auch wert sind, um sie entsprechend schön präsentieren zu können. Es macht richtig Spaß auf der Seite, die noch sehr überschaubar ist, was das Sortiment angeht, zu streifen und die Produkte zu entdecken. Sollte dieses schlichte überschaubare Design und die Struktur auch bei einer Steigerung des Sortiments bestehen bleiben, werde wohl auch ich dort regelmäßig einkaufen :)
Hier ein paar weitere Eindrücke:



Da es sich bei MONOQI aktuell um eine Art Invite-only Plattform handelt, könnt ihr über den Einladungslink beitreten.
Tags: Design, einzelstücke, manufaktur, produkte, stilvoll
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17. Februar 2012 14:02 Uhr
Wie schön kann die Verpackung eines Mobiltelefons sein? Klar, Apple zeigt uns schon seit Jahren wie man High-Tech Telefone schön verpackt und eine sehr hohe Wertigkeit, allein schon dadurch erreicht. Doch es geht auch anders und noch viel schöner – eine Art Entdeckungsreise, die gleichzeitig eine Anleitung ist. Die Agentur vitamins zeigt mit ihrem Out of the box for Samsung wie zauberhaft so etwas gestaltet werden kann.
[via]
Tags: anleitung, buch, karton, mobile, papier, samsung, telefon, tocco, verpackung, vodafon
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15. November 2011 14:11 Uhr
Auto, ein Auto kennt jeder oder zumindest könnte man es gut beschreiben und jemanden die grundlegenden Dinge eines Autos erklären oder es einfach zeichnen. Denn im wesentlichen würde man ein Auto auf die grundlegende Funktion, das Fahren oder die Form reduzieren. In diesem Falle geht es um die Form, speziell die von der Seite – als Kind oder auch Erwachsener beschränkt man sich primär auf die Autoreifen oder einfach nur Räder und einer Silhouette der Karosserie.
So ist es nicht erstaunlich das die Grundform eines Autos, für fast jeden gleich ist.

Um so schöner wenn man entdeckt, wie diese Grundform durch viele unterschiedliche Einzelformen oder sogar Gegenstände, das Thema Auto komplett neu aufgreift.
Und dabei Dinge zusammenführt, die man nicht direkt mit einen Automobil in Verbindung bringen würde.

In dem Buch Auto von Sebastian Cremers, kann man viele erstaunliche Kombinationen entdecken, die immer wieder die Grundform des Auto darstellen. Es wurden sehr viele unterschiedliche Materialien verwendet die einfach zeigen, wie stark eine Grundform sein kann und wie schwierig es eigentlich ist, sich davon zu lösen.

Man könnte diese schöne fotografische Sammlung schon fast in den Bereich der Psychologie einordnen, denn es gibt bestimmt Personen, die die einzelnen – nennen wir es mal Collagen – ohne den direkten Zusammenhang gar nicht als Auto identifizieren würden. So kann man diese kreativen Konstrukte auch weiterentwickeln oder -spinnen und die Autos vielleicht sogar beschreiben?
So könnte das folgende Auto ein elegantes Kabrio aus den 50er Jahren sein …

… das folgende könnte eine großartige musikalische Maschine sein – auch Drehorgel genannt – oder auch ein Pumpenfahrzeug …

… wie auch immer, die Fantasie hat keine Grenzen.
Dieses kleine, aber feine Buch ist ein witzige Ergänzung für jeden Automobil Liebhaber, natürlich sollte man für so etwas offen sein. Ein Augenschmaus ist es alle Male, allein schon durch den schönen Kontrast der Abbildungen auf dem matten schwarzen Grund, lassen die einzelnen Autos schon fast plastisch wirken.
Hier nun noch die Details zum Buch für alle Interessierten:
- Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
- Schmidt Hermann Verlag; Auflage: 1., Auflage (10. September 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3874398234
- ISBN-13: 978-3874398237
- Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 12,6 x 1,4 cm
- Preis: 15,00 EUR
- Amazon Direktlink
Tags: art, Fotografie, interpreatation, Kunst, objekte
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05. Oktober 2011 19:10 Uhr
Den meisten dürfte Comedy Central ein Begriff sein und spätestens wenn man das bisherige Logo sieht, wird man sagen: “Ja doch, hab ich schon einmal gesehen”. Denn obwohl das bisherige Comedy Central Logo für das heutige Verständniss sehr komplex ist und mehr an ein us-amerikanisches Sportteam erinnert, hat es sich dennoch in unsere Köpfe – die letzten Jahre – eingebrannt. Doch nun ist Schluss damit und Comedy Central wagt einen radikalen Schnitt und präsentiert sich ab sofort völlig neu.

War das bisherige Logo wie oben bereits erwähnt relativ komplex, bestehend aus einer Mini Skyline, einer Sprechblase, einer Weltkugel und einen dominanten Schriftzug, wirkt das neue Logo schon fast tot. Doch auch hier greift jetzt einfach mal die Regel, weniger ist mehr, denn typografisch gesehen finde ich das neue Logo viel ansprechender und zeitloser als das bisherige. Und viel mehr noch, die Symmetrie und simple Gestaltung macht es noch viel spannender es in Szene zu setzen, als bisher. Denn dadurch das das bisherige Logo visuell sehr stark war, war man letztendlich auch sehr stark beschränkt mit der Gestaltung. Das einzige was ich ein wenig irritierend oder auch einfach doof finde ist, das ich ständig ein Copyright (c) lese … eventuell eine Berufskrankheit. Wenn man sich die aktuellen Anwendungen mit dem neuen Logo anschaut, dann bin ich erst recht überzeugt, das es einfach nur gut ist.
Tags: bildmarke, corporate-design, redesign, signet, wortmarke
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22. September 2011 16:09 Uhr
Das Virginia Museum of Contemporary Art hat sich ein neues Erscheinungsbild verpasst, das wieder für das steht, was es repräsentiert.

Schön, frisch, modern aber vor allen Dingen ganz anders. Erneut ein ReDesign was Spaß macht und das zeigt das man nur Mut haben sollte. War das alte Logo bestimmt auch mal sehr “anders” und mutig, ist das neue doch noch klarer greifbarer als das alte Logo. Bildmarke, Wortmarke und die Farben haben sich geändert, ja selbst der Terminus wurde von Contemporary Art Center of Virginia (CAC) zu Virginia Museum of Contemporary Art (MOCA) geändert.

Auch die Anwendung auf der Homepage wirkt sehr überzeugend, auch wenn man vielleicht erst einmal skeptisch ist, wenn man nur das Logo sieht. Doch insgesamt wirkt das alles sehr solide.
Tags: bildmarke, corporate-design, signet, wortmarke
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