15. November 2011 14:11 Uhr
Auto, ein Auto kennt jeder oder zumindest könnte man es gut beschreiben und jemanden die grundlegenden Dinge eines Autos erklären oder es einfach zeichnen. Denn im wesentlichen würde man ein Auto auf die grundlegende Funktion, das Fahren oder die Form reduzieren. In diesem Falle geht es um die Form, speziell die von der Seite – als Kind oder auch Erwachsener beschränkt man sich primär auf die Autoreifen oder einfach nur Räder und einer Silhouette der Karosserie.
So ist es nicht erstaunlich das die Grundform eines Autos, für fast jeden gleich ist.

Um so schöner wenn man entdeckt, wie diese Grundform durch viele unterschiedliche Einzelformen oder sogar Gegenstände, das Thema Auto komplett neu aufgreift.
Und dabei Dinge zusammenführt, die man nicht direkt mit einen Automobil in Verbindung bringen würde.

In dem Buch Auto von Sebastian Cremers, kann man viele erstaunliche Kombinationen entdecken, die immer wieder die Grundform des Auto darstellen. Es wurden sehr viele unterschiedliche Materialien verwendet die einfach zeigen, wie stark eine Grundform sein kann und wie schwierig es eigentlich ist, sich davon zu lösen.

Man könnte diese schöne fotografische Sammlung schon fast in den Bereich der Psychologie einordnen, denn es gibt bestimmt Personen, die die einzelnen – nennen wir es mal Collagen – ohne den direkten Zusammenhang gar nicht als Auto identifizieren würden. So kann man diese kreativen Konstrukte auch weiterentwickeln oder -spinnen und die Autos vielleicht sogar beschreiben?
So könnte das folgende Auto ein elegantes Kabrio aus den 50er Jahren sein …

… das folgende könnte eine großartige musikalische Maschine sein – auch Drehorgel genannt – oder auch ein Pumpenfahrzeug …

… wie auch immer, die Fantasie hat keine Grenzen.
Dieses kleine, aber feine Buch ist ein witzige Ergänzung für jeden Automobil Liebhaber, natürlich sollte man für so etwas offen sein. Ein Augenschmaus ist es alle Male, allein schon durch den schönen Kontrast der Abbildungen auf dem matten schwarzen Grund, lassen die einzelnen Autos schon fast plastisch wirken.
Hier nun noch die Details zum Buch für alle Interessierten:
- Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
- Schmidt Hermann Verlag; Auflage: 1., Auflage (10. September 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3874398234
- ISBN-13: 978-3874398237
- Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 12,6 x 1,4 cm
- Preis: 15,00 EUR
- Amazon Direktlink
Tags: art, Fotografie, interpreatation, Kunst, objekte
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05. Oktober 2011 19:10 Uhr
Den meisten dürfte Comedy Central ein Begriff sein und spätestens wenn man das bisherige Logo sieht, wird man sagen: “Ja doch, hab ich schon einmal gesehen”. Denn obwohl das bisherige Comedy Central Logo für das heutige Verständniss sehr komplex ist und mehr an ein us-amerikanisches Sportteam erinnert, hat es sich dennoch in unsere Köpfe – die letzten Jahre – eingebrannt. Doch nun ist Schluss damit und Comedy Central wagt einen radikalen Schnitt und präsentiert sich ab sofort völlig neu.

War das bisherige Logo wie oben bereits erwähnt relativ komplex, bestehend aus einer Mini Skyline, einer Sprechblase, einer Weltkugel und einen dominanten Schriftzug, wirkt das neue Logo schon fast tot. Doch auch hier greift jetzt einfach mal die Regel, weniger ist mehr, denn typografisch gesehen finde ich das neue Logo viel ansprechender und zeitloser als das bisherige. Und viel mehr noch, die Symmetrie und simple Gestaltung macht es noch viel spannender es in Szene zu setzen, als bisher. Denn dadurch das das bisherige Logo visuell sehr stark war, war man letztendlich auch sehr stark beschränkt mit der Gestaltung. Das einzige was ich ein wenig irritierend oder auch einfach doof finde ist, das ich ständig ein Copyright (c) lese … eventuell eine Berufskrankheit. Wenn man sich die aktuellen Anwendungen mit dem neuen Logo anschaut, dann bin ich erst recht überzeugt, das es einfach nur gut ist.
Tags: bildmarke, corporate-design, redesign, signet, wortmarke
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22. September 2011 16:09 Uhr
Das Virginia Museum of Contemporary Art hat sich ein neues Erscheinungsbild verpasst, das wieder für das steht, was es repräsentiert.

Schön, frisch, modern aber vor allen Dingen ganz anders. Erneut ein ReDesign was Spaß macht und das zeigt das man nur Mut haben sollte. War das alte Logo bestimmt auch mal sehr “anders” und mutig, ist das neue doch noch klarer greifbarer als das alte Logo. Bildmarke, Wortmarke und die Farben haben sich geändert, ja selbst der Terminus wurde von Contemporary Art Center of Virginia (CAC) zu Virginia Museum of Contemporary Art (MOCA) geändert.

Auch die Anwendung auf der Homepage wirkt sehr überzeugend, auch wenn man vielleicht erst einmal skeptisch ist, wenn man nur das Logo sieht. Doch insgesamt wirkt das alles sehr solide.
Tags: bildmarke, corporate-design, signet, wortmarke
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22. September 2011 15:09 Uhr
Das Unternehmen Heineken International nähert sich visuell seiner Hauptmarke Heineken, die niederländische Brauerei greift nun auf den lang etablierten roten Stern und setzt diesen als neuen Akzent, zur neuen Heineken Wortmarke ein.

Eine gewisse optische Neutralität sollte ein Konzern mit nahezu 250 Biermarken schon haben, doch auf der einen Seite sich vom klassischen Schriftbild zu trennen und auf der anderen Seite ein fundamentales Element der Hauptmarke zu übernehmen, scheint nicht ganz logisch. Oder ist genau diese Mischung, die die zukünftige visuelle Identität von Heineken stärken wird? Eins ist offensichtlich, es hat keinen direkten Bezug mehr zu der Biermarke, obwohl Farbe und Bildmarke identisch sind. Spontan hat das was von 80er Jahre Retro-Chic, irgendwie wirkt das in meinen Augen nicht ganz rund. Ich glaube einerseits durch die neue Schriftwahl und auf der anderen Seite durch den, indirekt, gedoppelten Stern, der auch noch angeschnitten ist und verdeckt wird. Die Versalien sind offensichtlich ein Kennzeichen dafür, das man sich optisch vom Heineken Bier Schritzug eindeutig unterscheiden möchte.
Verantwortlich für das neue Erscheinungsbild ist VBAT aus Amsterdam, es soll im Oktober diesen Jahres weltweit eingeführt werden.
Offizielle Pressemitteilung
Tags: bier, corporate-design, getränk, signet, wortmarke
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20. September 2011 14:09 Uhr
Aktuell kann man für die diesjährigen t3n Web Awards abstimmen und neben den üblichen Kategorien, speziell im Bereich der Gestaltung in den zwei Kategorien Bestes Website-Design und Beste Facebook-Page seinen Favoriten auswählen, wobei die Zweite im eigentlichen Sinne auch funktional sehr wichtig ist. Genau diese zwei Kategorien sind natürlich hier interessant und es wert einen Blick darauf zu werfen, speziell bei Facebook auf den “Welcome Tab” – falls vorhanden. Es sind jeweils zehn Designs nominiert für die jeweilige Kategorie und da in der Regel der erste Eindruck zählt, hier nun die Homescreens.
Bestes Website-Design
(Screenshots 1.280 Pixel Browserbreite)

247GRAD 247grad.de

Adham Dannaway adhamdannaway.com

Ars Thanea arsthanea.com

BD Media bd-media.at

Design made in Germany designmadeingermany.de

Gl glueckstueck.com

Klaas Co. Design & Illustration klaasco.com

THE HIPSTERY hipstery.com

ultranoir ultranoir.com

WEAREEMPIRE weareempire.co.uk
Bestes Facebook-Page
Eigentlich ist die Funktionalität ausschlaggebend, da es hier aber um Gestaltung primär geht, beschränken wir uns auf den “Welcome Tab” – quasi der erste Eindruck eines Besuchers, der darüber entscheidet ob man die Neugier erweckt hat und somit vorerst einen weiteren Fan erhält, damit dieser alle Inhalte betrachten kann.

6 Wunderkinder facebook.com/6wunderkinder

Chio Chips facebook.com/chio.de

FOS – Face of Solution facebook.com/myfos

Hansgrohe Group facebook.com/Hansgrohe

klarmobil facebook.com/klarmobilde

Mercedes-Benz facebook.com/mercedesbenzdeutschland

Porsche facebook.com/porsche

Red Bull facebook.com/redbull

Tchibo facebook.com/tchibo.de

Vodafone facebook.com/vodafonede
Insgesamt sind einige sehr schöne Designs dabei, einen direkten Vergleich kann man nicht machen, doch die eine oder andere Gestaltung fällt dennoch aus dieser kleinen Masse von jeweils zehn Nominierten ins Auge.
Hier geht es zur t3n Web Awards Kür!
Tags: award, facebook, homepage, screen-design, web-design
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12. September 2011 12:09 Uhr
Ein paar Logo Fundstücke von heute Morgen:

[via]

[via]

[via]
Tags: bildmarke, Corporate-Design, signet, wortmarke
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08. September 2011 13:09 Uhr
Vorab, ob die Begrifflichkeit eindeutig oder richtig gewählt ist kann ich noch nicht sagen, dazu gibt es anscheinend noch zu wenige eindeutige Ergebnisse, was ich aber mit Sicherheit sagen kann, es sollte nicht mit generativer Gestaltung verwechselt werden. Darum hier erst einmal ein kleiner Erklärungsversuch:
generative Gestaltung
Hierbei versteht man das gezielte erstellen einer Gestaltung durch entsprechenden Programmiercode, man könnte auch den Begriff Algorithmen hier aufgreifen, mit dem man dann letztendlich auch irgendwann bei Mandelbrot landen würde. Ergo hier geht es um kreative hohe Mathematik beziehungsweise Programmierung oder auch Processing genannt.
Generic-Design
Aus einen vorhandenen Fundus von Daten wird ein Design generiert, dabei ist es vollkommen egal, in welcher Form diese Daten vorliegen. Es kann der Verlauf eines Browsers sein, es kann ein Chatprotokoll sein, es können standortbasierte Daten sein, die Häufigkeit eines Wortes in einem Netzwerk oder zum Beispiel die persönliche Musikabspielliste.

Mein Generic-Design basiert auf meinen Musikgeschmack und zwar nicht auf den, den ich mir erhoffe, sondern den der über Jahre hinweg auf meinen Endgeräten abgespielt wurde. Neben Facebook, Twitter und Youtube gibt es noch zahlreiche andere sozialen Netzwerke und somit ist für mich Last.fm das soziale Musiknetzwerk schlecht hin. Bei Last.fm bin ich seit Jahren Mitglied und lasse meine Musik “tracken” – ja liebe Datenschützer, seit Jahren dürfen die aufzeichnen was ich für Musik höre und zwar weil ICH ES WILL. Dort wurden bis Heute rund 98.000 Titel gespeichert die ich in dieser Zeit gehört habe, dementsprechend ist natürlich ein Profil aus diesen Daten generiert worden. Das ist auch eins der Ziele und durchaus interessanten Features auf Last.fm, weil man so erstens weitere Musikempfehlungen erhält, Nutzer findet die einen ähnlichen Musikgeschmack haben und zahlreiche weitere Dinge.

Wie auch immer, mein Last.fm Profil ist mittlerweile ein sehr großer Fundus was meinen persönlichen und authentischen Musikgeschmack angeht. Da dieses soziale Netzwerk, wie die vielen anderen auch entsprechende Schnittstellen hat, ist es auch kein Problem für Drittanbieter, diese Daten – wenn sie freigeben werden – zu nutzen und weitere Dienste, die darauf basieren anzubieten. So habe ich vor einiger Zeit den Dienst Last.fm Tools entdeckt und diesen direkt mal genutzt um eine “Artist Cloud” zu generieren. Dies ist auch einzeln gesehen nichts Neues, gibt es viele solcher Dienste – doch hier gibt es die Möglichkeit das generierte Bild oder Design als vektorbasiertes PDF herunterzuladen und somit eine reproduktionsfähige Vorlage zu haben.

Und dank der zahlreichen Online-Druckereien, hier speziell denen die einzelne Textilien bedrucken, nämlich in meinen Fall Spreadshirt konnte ich mir somit mal eben ein einzelnes T-Shirt produzieren lassen.

Dieses T-Shirt ist nicht nur ein Unikat, sondern auch authentisch und ein Stück meiner Kultur – mein Personal Generic-Design.

PS: Bei Last.fm gibt es natürlich auch eine entsprechende Gruppe für die Last.fm Tools.
Tags: automatisch, generativ, generic, netzwerk, sozial, technik, verarbeitung
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