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Omaha Public Library Logo

Donnerstag, 11. Februar 2010

Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal in einer Bibliothek war, abgesehen von der DVD AusMistAktion auf der ich Hellboy II, The Dark Knight und Cloverfield für 9 € ergattert habe. Wie auch immer, normalerweise leiht man sich dort Literatur aus und bringt sie im besten Fall auch zeitig wieder zurück. In Zeiten des Internet und schon fast unendlicher Informationsvielfalt, geraten die Bibliotheken ein wenig in Vergessenheit. Schön ist es somit zu sehen das die Omaha Public Library ebenfalls mit der Zeit geht und nicht nur, wie viele andere Bilbiotheken weltweit, ihr Angebot erweitert und auch technischen Zugang erlaubt, sondern sich auch mit ihrem Erscheinungsbild beschäftigt.

Grafik: Omaha Public Library Logo

Das erste was auffällt, was eigentlich banal ist für ein Logo, man kann es lesen. War die alte Wortmarke nicht wirklich lesefreundlich und das bei einer Bibliothek, präsentiert sich die Neue viel klarer. Das alte Logo scheint noch aus der Zeit zu stammen, in der man auf Teufel komm raus umbedingt die Internetadresse seiner Homepage transportieren wollte. Aus einen unlesbaren Einzeiler wurde ein lesbarer Mehrzeiler, der den Worten den Platz und die Position gibt, die sie verdienen. Die Bildmarke, die wohl ein aufgeschlagenes Buch sein sollte, wurde völlig verworfen und nun durch ein durchaus mutiges und sehr abstrakte Bildmarke ersetzt. Diese symbolisiert wohl die Bücher oder Literatur unserer Welt, die uns schon immer umgeben haben. Dies scheint auch soweit die Intention zu sein, wenn man den neuen Slogan Open Your World mit dem alten Slogan Quality of community matters vergleicht.

Döner macht schöner … und Literatur erst

Dienstag, 13. Mai 2008

An einem Thema kommt man Heute nicht vorbei, der Reclam Literatur Döner gestaltet und umgesetzt von Jung v. Matt/Neckar. Auf vielen Typografie Seiten wird über diese neue Homepage des Reclam Verlages gesprochen beziehungsweise geschrieben. Das innovative Konzept der Seite und die Umsetzung ist witzig und zugleich sehr interessant. Selbst mich als Reclam Hasser (alles der Deutschunterricht in der Oberstufe schuld), zieht es auf diese Seite und es zu konsumieren:

Homepage: Reclam Literatur Döner

Jung v. Matt schreibt dazu:

Jeder in Deutschland kennt die kleinen gelben Hefte des Reclam-Verlags. Um Schüler und Studenten neu für Reclam zu begeistern, haben wir eine Microsite entwickelt, die “schwere Kost” in in leicht verdaulicher Form präsentiert: www.literaturdoener.de

Auf der, komplett mit Processing gebauten Seite dreht sich statt des bekannten Fleischspießes ein Döner aus Zitaten. Über verschiedene Funktionen können Besucher dessen literarische Bestandteile erleben und die dazu gehörigen Bücher kaufen.