Artikel mit ‘barcode’ getagged

Irrsinn auf den Punkt gebracht

Samstag, 12. September 2009

Grade in den letzten Jahren wird man zum Glück immer mehr für das Thema Umweltschutz und generell den Wahnsinn des Konsums und den Folgen für die Natur sensibilisiert. So werden verstärkt auch Projekte im Design Bereich realisiert, die teilweise diese Zustände dokumentieren und sich damit kritisch auseinandersetzen. Ein sehr schönes Beispiel dafür ist das Projekt vom Londoner Grafik-Design Studenten James Reynolds , der sich mit den Transportwegen unterschiedlicher Nahrungsprodukte auseinandergesetzt hat.

Foto:Orangennetz

Dabei hat er einige Produkte mit sogenannten Bag tags (Gepäckstreifen) versehen und entsprechende Informationen zur Herkunft und der “Reiseroute” versehen. Zum Beispiel mit der Information: Clementines (Bolivia, 6258 Miles) = 10.071,27 Kilometer.

Grafik: Gepäckstreifen

Mehr dazu gibt es bei DesignAddict.

Das RFID Logo

Freitag, 17. Oktober 2008

Schon seit Jahren ist RFID in aller Munde (primär in der AUTO-ID Branche), mal positiv, mal eher negativ doch letztendlich ist es nicht mehr aus unserem Alltag weg zu denken, auch wenn man persönlich nur indirekt damit zu tun hat. Fakt aber ist, das es eine der wichtigsten technologischen Entwicklungen der letzten Jahren ist, speziell im Logistikbereich und dem Einzelhandel generell.

So gab es vor einiger Zeit zwei Logo Wettbewerbe (Informationsforum RFID, FoeBUD e.V.) die nach einen internationalen RFID Zeichen gesucht haben, das entsprechende Apparaturen und Bereiche somit eindeutig kennzeichnet. Der Heise Newsticker berichtet heute, das es wohl nun zwei Gesichter für RFID gibt. Wobei das von Andreas Weigand aus Bremen das eigentliche RFID Logo ist und das von Johannes Steil aus Hamburg ein Warnschild darstellt.

Da ich seit Jahren einen Klienten habe, der sich in diesen Bereich auskennt und ich somit zwangsläufig ein wenig die Materie kenne, kann ich zumindest behaupten das das Warnsymbol inhaltlich falsch ist. Das Warnsymbol zeigt hier einen Barcode (EAN), der etwas ausstrahlt, doch RFID Tags/Chips was auch immer sind keine Barcodes, sondern haben eher die optische Form wie im obigen RFID Logo. Doch laut Heise, war dies auch das ziel um zu zeigen das RFID langfristig den klassischen Barcode ersetzen soll.

Dementsprechend ist das RFID Logo inhaltlich völlig korrekt und sagt das aus was es ist, nur die Punkte unten Links kann ich mir noch nicht erklären.

Kommenden Freitag werden alle eingereichten Warnsymbole beim diesjährigen Big Brother Award präsentiert, ich bin gespannt welche Alternativen es noch gab.

Weitere Informationen zum Thema:

Barcode Design – endlich

Montag, 06. Oktober 2008

Gelegentlich findet man grade bei den sogenannten “Billigmarken” interessante Barcode Designs. Denn wenn man schon die Kosten für ein ansprechendes Package-Design einspart, versucht man zumindest mit ein paar Gimmicks diese Verpackungen attraktiver zu gestalten. Bei Fubiz gibt es eine schöne Sammlung von schön gestalteten Barcodes, die wirklich einen Staunen lassen. Denn die einfachen und manchmal doch sehr störenden Barcodes (speziell auf Zeitschriften) wurden hier gekonnt gestaltet:

4D Barcodes *Update*

Mittwoch, 03. Oktober 2007

Es ist eine Art anderes Design könnte man sagen, ein ganz spezielles Design, das Daten und Informationen transportiert. Barcodes haben mich seit Ewigkeiten fasziniert irgendwie. Viele kennen nur den klassischen EAN Code und einige Ableger davon, doch in den letzten Jahren gab es schon eine Vielzahl weiterer Codes. Momentan entdeckt man immer häufiger mehrdimensionale Codes (Matrix-Code, QR Code, PDF417), die durch unterschiedliche Scanrichtungen, entsprechende Daten ausgeben. Zum Beispiel die Deutsche Post mit DHL oder zahlreiche andere Paketdienste nutzen mittlerweile mehrdimensionale Barcodes. Bisher war ein sogenannter 2-D Barcode das Höchste der Gefühle. Doch schon vor einigen Wochen berichtete Heise über einen 4D Barcode und dieser wurde Heute in einen weiteren Artikel konkretisiert.

Der Barcode hat schon oft und regelmäßig seinen Platz in der Gestaltung gefunden, besonders im Package- und Editorial-Design muß man sich zwangsläufig damit beschäftigen. War es früher noch eine Qual, den EAN Code dort unterzubringen, wird er Heute einfach als zusätzliches Gestaltungselement genutzt. Dank der flexiblen Farbwahl mit entsprechenden Kontrasten, kann dieser sogar vollkommen an das restliche Design angepaßt werden. Seien es Tetra Paks mit langezogenen Barcodes oder Magazin-Cover, an dessen Rändern der Barcode meistens positioniert wird.

Doch zurück zum 4D Barcode, wird man diesen überhaupt irgendwie nutzen können als Gestalter? Hat man überhaupt eine Chance ihn zu nutzen beziehungsweise ihn auf klassische Produkte wie Verpackungen oder Zeitschriften anwenden können? Nein, nicht wirklich, denn dieser wird wohl primär im Bewegtbild-Bereich seine Anwendung finden:

Die bunten Animationssequenzen können mit jedem Kamera-Handy abgefilmt werden. Eine Software wandelt die Informationen dann in Schrift, Zahlen oder Grafiken um. So können den Forschern zufolge künftig zum Beispiel Fahrpläne von Informationstafeln in Bahnhöfen oder Kontoauszüge von Bankautomaten direkt aufs Handy übertragen werden. Eine weitere Anwendung sieht Bimber bei Internetnutzern, die Daten von Webseiten auf ihre Mobiltelefone laden können.

Ergo eine mögliche Herausforderung für alle Gestalter im Bewegtbild, ein neues Objekt des Motion-Design? Ich bin schon gespannt auf die ersten gestalterischen Anwendungen.


© 2007 Bauhaus Universität Weimar

Update

Eine weitere interessante Barcode-Anwendung habe ich aktuell bei TOCA ME gefunden. Dort wird über den QR-Code berichtet, der von den Pet Shop Boys verwendet wurde und in Kombination mit Mobilfunk ein umfangreicher Videoclip entstanden ist. Der Clip ist aktuell auch auf der offiziellen Homepage der Pet Shop Boys zu sehen!