Archiv für die Kategorie ‘Editorial-Design’

Wenn Editorial-Design die Tageszeitungen rettet

Donnerstag, 09. April 2009

Oder wie es Thomas Knüwer in seinen Indiskretion Ehrensache Weblog titelt Kann Design die Zeitung retten? Hierbei geht es konkret um die Neugestaltung einiger Zeitungen in Osteuropa, die dadurch anscheinend ein Wachstum von nahezu 100% in ihrer Auflage zur Folge hatten. Dies wurde im Rahmen einer TED Konferenz von Jacek Utko berichtet, der Design Direktor des Bonnier-Verlages ist, das für die entsprechenden Blätter verantwortlich ist.

Im Portfolio von Jacek Utko kann man sich ein Teil seiner ReDesigns für die tageszeitungen anschauen.

Penisverlängerung

Freitag, 24. Oktober 2008

Huch, welch anstößiges Wort hier! Zumindest hört und liest man sowas außerhalb seiner Spam E-Mails nicht wirklich oft, doch genau aus diesem Grund scheint das Portal pkw.de (Slogan: Bei grün fährt man besser.), dieses Wort auf einen seiner Plakate in den Fokus zu setzen:

Der gesamte Text lautet:

Neu aus den USA: PENIS-VERLÄNGERUNG ohne OP!

Die Kombination aus mittlerweile nervigen, wie auch anstössigen Bezug in Verbindung mit einen typischen Männer Klischee funktioniert meiner Meinung nach sehr gut.

impulse mit neuem Gesicht

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Das Medienmagazin DWDL berichtet über den ReLaunch des Unternehmer Magazin impulse, dieses tritt nun mit überarbeiteten Logo und neuer Homepage auf. Dementsprechend wurde aber wohl auch am Editorial-Design des Heftes umfangreich gepfeilt. Das Verlagshaus Gruner + Jahr zeigt sich dafür verantwortlich.

Die serifenbetonte Wortmarke mit einer serifenlosen zu ersetzen scheint radikal zu sein, funktioniert aber meiner Meinung nach in diesem Fall sehr gut. Einzig und allein der 3D Effekt, der die neue Wortmarke nun “beschmutzt” ist wieder einmal nicht nachvollziehbar in meinen Augen.

Folgende Aussage gibt es von offizieller Seite zur Veröffentlichung des neuen Erscheinungsbildes:


Optisch wird ,impulse’ modern, zupackend und selbstbewusster. Das Magazin- und Cover-Design verspricht in Kombination mit der variablen Bildsprache, dem neuen Logo in 3D-Optik und dem eigenständigen Infografik-Stil mehr Wert. “Nun strahlt ,impulse’ die positive Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl der erfolgreichen mittelständischen Familienunternehmer auch aus. Und das, ohne den publizistischen Kern wie praxisnahen Nutzwert und klar mittelstandsorientierte Themen zu leugnen”, sagt Chefredakteurin Ursula Weidenfeld. Innerhalb der Heftstrecken dominieren beim neuen ,impulse’ längere Hintergrund-Geschichten mit optisch opulenten Aufmachern. “Wir machen große Themen von nun an groß, kleine klein. Das Mittelmaß verschwindet”, ergänzt Weidenfeld.

Das Editorial-Design wurde nach Assagen des Verlages auch erheblich geändert, neben neuen Strukturierungen und Gewichtungen hat sich somit auch das Titelbild gewandelt. Hier der Direktvergleich der Titelblätter auf den letzten beiden Ausgaben:

Es fällt sehr deutlich auf, das die bisherige Präsenz des Logos sehr stark beschnitten worden ist und den Schlagzeilen unterliegt. Nicht nur das man die prägnante gelbe Kopfzeile rechts abgeschnitten hat, auch ihre bisherige Größe wurde um ein Viertel gekürzt. Das impulse Logo scheint überhaupt nicht mehr atmen zu können und wirkt doch sehr beengt in seiner neuen Umgebung.

Die Homepage des impulse Magazins präsentiert sich folgendermaßen und macht keinen so guten Eindruck finde ich. Zumindest finde ich es schon brutal wenn man mit der gängigsten Auflösung fast nur Werbung sieht:

Weitere informationen und Meldungen zum Thema:

Nachtrag: ROLLER Beilage

Dienstag, 14. Oktober 2008

Mittlerweile habe ich von der Werbeleitung von Roller eine Reaktion auf meine Anfrage bezüglich der neuen Beilage erhalten. Leider konnte ich immer noch nicht erfahren ob dieser inhouse oder von einer externen Agentur/Designer gestaltet worden ist.

Dennoch hier soweit die Informationen zum Konzept dieses neuen Auftretens:

… Wie Sie wissen, kennen die Verbraucher ROLLER  meist nur aus der wöchentlichen Prospektwerbung, in der immer viele preisgünstige Artikel auf kleinem Raum gezeigt werden. Mit dem Wohnenkatalog wagten wir uns, die Möbel einmal in ein besseres Licht zu stellen, damit Kunden sehen, wie man sich nicht nur geschmackvoll sondern auch preiswert einrichten kann. Von A wie Anbauwand bis Z wie Zuckerdose – egal ob romantisches Schlafzimmer oder Babyzimmer für kleine Prinzessinnen, ob frische Wohnräume, raffinierte Speisezimmer im Kolonialstil oder moderne Küchen, dies alles und noch viel mehr ist bei ROLLER Wirklichkeit. Selbst die Wandfarben und Bodenbeläge stammen aus dem normalen ROLLER-Sortiment. So erhält der Kunde konkrete Anregungen zur Verschönerung der gesamten Wohnung. Die Wohnbilder werden positiv überraschen. Somit machen wir Schluss mit dem Vorurteil  ‘billig muss hässlich sein’ und stellen dem Leser erstmalig Einrichtungskombinationen vor. Der Katalog verdeutlicht so, dass es recht leicht ist, seinen Alltag mit ROLLER zu verschönern, insbesondere wenn das Budget für die Wohnungseinrichtung begrenzt ist.

Filmplakat als Product-Placement Info

Samstag, 11. Oktober 2008

Die Fünf Filmfreunde haben mich auf eine sehr schöne Plakatserie aufmerksam gemacht, die sich mit Blockbustern der letzten Jahre beschäftigt. Dabei geht es um die jeweiligen Marken, die in den Filmen mehr oder weniger sehr präsent waren und man somit von Product-Placement sprechen kann. Hierbei haben die Designer von ANTREPO eine Reihe neuer Filmplakate zu den Filmen gestaltet, die neben den Titel, die entsprechenden Marken darstellen und zwar rein typografisch.

Editorial-Design – direkt und eindeutig

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Gefunden via Sprechblase

Gestalterisch sehr schön gelöst und trifft inhaltlich und optisch alles auf den Punkt! Leider finde ich das Cover auf the economist selber nicht!

Monrose I AM Album Cover

Donnerstag, 25. September 2008

Morgen kommt das neue Monrose Album raus, wie mir irgendein PopUp eben penetrant mitteilen mußte. Und dabei habe ich doch glatt eine nette typografische Gestaltung gefunden. Wenn man sich das neue Cover genau anschaut, dann wird man erkennen das sich der Titel I AM aus einzelnen Worten zusammensetzt:

Stellt sich nur die Frage wofür die einzelnen Wörter stehen, die Lieder des Albums scheinen es nicht zu sein, wenn man sich die Tracklist bei Amazon anschaut. Dieser Stil der typografischen Gestaltung ist zwar nichts besonderes aber dennoch interessant zu sehen auf dem Cover eines brandneuen Pop Albums.

Wie Felix in den Kommentaren aufgelöst hat, sind die Wörter aus dem das I AM zusammengesetzt wird einfach die unterschiedlichen Varianten die die Charaktäre und das Empfinden der Monrose wiederspiegeln.