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haarige Angelegenheit

Samstag, 12. September 2009

Wenn Gestaltung auf höhere Mathematik trifft, können wirklich interessante Ergebnisse entstehen. Man nehme eine Gestaltungsidee, nutze das Programm Nodebox und wenn alles gut läuft und man sich genug Gedanken gemacht hat, generiert dieses folgendes:

Grafik: Hairy Chris Davenport

Schon faszinierend was Software heute alles realisieren kann, denn hierbei geht es nicht um eine teure oder ein riesiges Software-Paket, sondern um ein Tool das eigentlich jeder nutzen kann.

Doch zurück zur Gestaltung, Chris Davenport hat dies realisiert und bei CR einen Einblick in die Entstehung gegeben:

Well basically Nodebox is a bit like Processing in that it’s a digital sketch book for playing with code, but it uses a language called Python,” he explains. “It’s not as flexible as Processing, and is mainly used to create static images and the occasional animation that can be exported in vector format…

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The real O not O2

Mittwoch, 02. September 2009

Wenn man man neben der Gestaltung von “Internet-Seiten” auch eine maximale Erreichbarkeit und Lesbarkeit ermöglichen möchte, kommt man nicht an den Browser Opera vorbei und somit sollte zumindest jeder Web-Designer diesen kennen. Mittlerweile ist aber vor allen Dingen der Opera Mobile auf zahlreichen mobilen Endgeräten vertreten und macht keine schlechte Figur. Doch kommen wir zum wesentlichen, das was bei Firefox die Weltkugel mit dem Fuchs ist, beim Internet Explorer das kleine e mit dem Schweif oder Safari’s Kompass ist bei Opera schlicht und einfach das O.

Dieses O hat in der IT-Welt seit über 10 Jahren eine feste Position und steht seit jeher für die Firma Opera Software und speziell ihrem Flaggschiff dem Opera Browser. So wundert es nicht, das auch dieses Logo oder Symbol mal überarbeitet werden musste und dies ist nun geschehen.

Grafik: Logo Opera

Mir gefällt es sehr gut, es ist zeitgemäß, es ist eleganter geworden und wirkt insgesamt professioneller. Allein schon die Anpassung des bisherigen, eher sehr großzügigen, Schattens macht sehr viel aus. Des Weiteren wurde der Glanzeffekt nun in einen plastischen matten Effekt geändert.

Weitere Details zum ReDesign kann man bei BRAND NEW nachlesen.

Logo SourceForge.net

Freitag, 03. Juli 2009

Fast zwei Jahre ist es her, wo ich über das ReDesign des SourceForge.net berichtet habe und da ich eben dort eine Applikation runterladen wollte habe ich eine erneute Neuerung entdeckt. SourceForge.net präsentiert sich mit einen neuen Logo, das diesmal ganz anders daher kommt, als beim letzten – doch eher vorsichtigen – ReDesign.

Frischere Farben und ein fetter Schrifschnitt sind ja gar nicht so schlecht, doch ich denke das es hier ein wenig zu viel des Guten war. Die neue Schrift wirkt extrem nach Science-Fiction und hat schon fast eine Computerspiele-Anmutung und nicht die der größten Software-Download Plattform für viele wichtige Open-Source Software Projekte. Ebenfalls scheint wohl der 3D-Trend bei Logos ungebrochen, war das dreidimensionale Element beim lezten ReDesign verschwunden, ist hier ein Neues eingeflossen, auch wenn relativ dezent – doch einen kleinen plastischen Effekt hat es definitiv.

Die ganze neue Homepage von SourceForge.net wirkt wie eins dieser zahlreichen Online-Projekte die viel versprechen am Anfang und dann irgendwann von der Bildfläche verschwinden – schade drum – die bisherige solide Anmutung dieser wichtigen Plattform ist in meinen Augen, so verloren gegangen!

Logo Apple Quicktime

Sonntag, 14. Juni 2009

Mit der bald erscheinenden neuen Version 10 beziehungsweise X (ja genau, ein Versionssprung), des Apple Quicktime Programms, gönnt sich Quicktime eine Angleichung des Logos an die aktuelle Anmutung von Snow Leopard. Zu lang scheint wohl das traditionelle Q von Quicktime ein Eigenleben geführt zu haben, denn anders kann ich mir diesen Schritt nicht erklären. Geht doch Mircrosoft mit seinen Windows Media Player nach und nach getrennte Wege, allein schon wegen den Regulierungsbehören, macht Apple nun das Gegenteil, zumindest visuell, mit seinen standard Mediaplayer.

War das alte Logo noch relativ gut als Q zu verstehen und mit seiner angedeuteten Uhr, beziehungsweise Zeiger, auch als schöne Symbolik für das Abspielen eines Films oder Tons passend, ist das Neue ein wenig zu abstrakt geraten und kann, wenn man es negativ interpretiert, auch als Ausschalter verstanden werden – schaut euch mal das Symbol auf einer beliebigen Fernbedienung an!

Bei Brand New kann man sich die visuelle Geschichte des Quicktime Logos anschauen und weitere Informationen nachlesen.

Gestalter und das Web 3.0

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Vorerst sollte man definieren was das Web3.0 sein wird, oder wie sich die IT-Riesen dieses vorstellen und mittlerweile es schon zu formen versuchen. Ein Teil des Web3.0 soll hauptsächlich durch Online-Applikationen (Stichwort RIA Rich Internet Applications) entstehen, sprich gängige Programme die Heute noch ein Betriebssystem brauchen und jede Menge Ressourcen sollen komplett über das (Breitband-) Internet bedienbar sein. Erste Applikationen gibt es bereits und vor allem sogenannte Office Anwendungen können jetzt schon genutzt werden. So hat Google bereits einige Anwendungen von ihrer klassischen Offline-Umgebung komplett in die Online-Umgebung portiert (die Tabellenkalkulation Google Spreadsheets oder auch die Textverarbeitung Google Writely).

Diese Bereiche konnte man sich schon früh sehr gut vorstellen, doch wie schaut es mit den gestalterischen Bereichen aus? Gehen wir mal der Frage nach, wie können die vier großen Anwendungsbereiche der Gestaltung beziehungsweise Designs online realisiert werden? Die pixelorientierte Fotobearbeitung, das vektorbasierte Zeichnen, das Bearbeiten des Bewegtbildes und die Modellierung von dreidimensionalen Objekten. Wenn man ehrlich ist, kann man sich keineswegs vorstellen, diese durchaus sehr komplexen Anwendungen irgendwann komplett im “herkömmlichen” Browser zu realisieren.

Doch genau dies ist das Ziel der großen Softwarekonzerne, so kann man aktuell bei WinFuture.de einen interessanten Artikel über Adobe lesen:

… Mit der Umstellung will Adobe sich offenbar für die kommenden Jahre vorbereiten, da derzeit ein Trend hin Webanwendungen in vollem Gange ist, der die Anbieter der klassischen Boxed-Software langsam aber sicher in Bedrängung zu bringen droht. …

Natürlich ist Microsoft auch schon dabei ähnliche Applikationen im Web zu realisieren.

Momentan kann ich mir dies aber alles beim besten Willen nicht in der Praxis vorstellen. Was denkt ihr über diese Entwicklung, wird sie so realisierbar sein für uns Gestalter oder werden wir stur bei herkömmlichen Desktop-Anwendungen bleiben müßen?

Einige interessante Links, die die Grundlage solcher Anwendungen bilden sollen/werden: